{"data":{"craft":{"newsHero":{"__typename":"Craft_Pages","seoTitle":null,"seoDescription":null,"pageHero":[{"__typename":"Craft_PageHeroHero","headline":"Immer auf dem neuesten Stand","backgroundImage":[{"__typename":"Craft_ImagesVolume","url":"https://cms.lieser-rechtsanwaelte.de/images/20211004_LIESER25040_f.jpg","hero":"https://cms.lieser-rechtsanwaelte.de/images/_transformHero/20211004_LIESER25040_f.jpg"}]}]},"newsEntry":{"__typename":"Craft_News","seoTitle":null,"seoDescription":null,"id":9838,"title":"Zukunftsperspektive für Heilig-Geist-Hospital Bingen geschaffen: Stadt und Landkreis einigen sich auf ein Finanzierungskonzept für eine Regioklinik","postDate":"1787205360","newsIntro":"- Gesundheitsministerium des Landes, Landkreis Mainz-Bingen und Stadt Bingen unterstützen Lösungsvorschlag - Medizinische Grundversorgung wird damit langfristig am Standort gesichert - Umsetzung des Regioklinik-Konzepts ab 1. September 2026 vorgesehen","newsContent":{"content":"<em><strong>Bingen, </strong></em><em><strong>den 20. August 2026.</strong> </em>Im Insolvenzverfahren des Heilig-Geist-Hospitals Bingen ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region<br />\ngelungen: Die Insolvenzverwaltung, die Stadt Bingen sowie der Landkreis Mainz-Bingen haben sich auf ein Konzept zur Sicherung des Standorts als Regioklinik verständigt. <br />\n<br />\nDas Konzept sieht vor, die stationäre Versorgung am Standort mit einem zukunftsfähigen und für die Kommunen finanzierbaren Leistungsangebot fortzuführen. Geplant ist, den Schwerpunkt auf die Innere Medizin und die Geriatrie zu legen. Das Modell ist auf die langfristige Erhaltung der Grundversorgung im Sinne einer bedarfsorientierten medizinischen Ausgestaltung ausgerichtet. <br />\n<br />\nDie Pläne erfolgen vor dem Hintergrund der bundesweiten Veränderungen in der Krankenhauslandschaft auf Basis der Krankenhausreform sowie der wirtschaftlichen<br />\nHerausforderungen der Branche. Nach Einschätzung aller Beteiligten bietet das Regioklinik-Modell die einzige Möglichkeit, medizinische Versorgung und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander zu verbinden. <br />\n<br />\n„Unser Ziel ist es, eine langfristig tragfähige Lösung für den Standort zu schaffen. Die Gespräche mit Stadt und Landkreis haben gezeigt, dass es ein gemeinsames<br />\nVerständnis für die Gestaltung der medizinischen Infrastruktur der Region gibt. Damit ist der Weg frei für die Umsetzung des Regioklinik-Konzepts“, sagt Insolvenzverwalter Jens Lieser von LIESER Rechtsanwälte. <br />\n<br />\nNach den aktuellen Planungen soll die künftige Regioklinik über rund 50 Betten verfügen. Damit orientiert sich das Konzept an der tatsächlichen Nachfrage und den für<br />\ndie Zukunft analysierten Versorgungsbedarfen. Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz hat bereits signalisiert, die entsprechende Ausrichtung zu unterstützen. <br />\n<br />\nAuch über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besteht Einigkeit. Für eine zeitlich festgelegte Übergangsphase bis zur vollständigen Umsetzung des Konzepts sind<br />\nerhebliche Unterstützungsleistungen der bisherigen Gesellschafter vorgesehen und werden auch in Zukunft voraussichtlich benötigt. Parallel wird geprüft, ob weitere Fördermöglichkeiten des Landes genutzt werden können. <br />\n<br />\nDie Beteiligten werden die nächsten Schritte gemeinsam ausarbeiten und die erforderlichen Maßnahmen vorbereiten. Bereits ab dem 1. September 2026 soll das Krankenhaus in dem Regioklinik-Konzept weitergeführt werden. Damit ist die medizinische Versorgung der Patienten in den Bereichen Innere Medizin und<br />\nGeriatrie weiterhin sichergestellt. Außerdem werden alle ambulanten Leistungen des MVZ weitergeführt. Die Mitarbeiter wurden am 20. August 2026 persönlich<br />\nüber die aktuellen Entwicklungen informiert. <br />\n<br />\n<strong>Über die Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH</strong><br />\n<br />\nDas Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit 88 belegbaren Betten. Rund 350 Mitarbeiter arbeiten in drei Gesellschaften<br />\nKrankenhaus, MVZ und Service im Geiste des Leitsatzes „Heile, was verwundet ist!“ zum Wohl der Patienten. Im Mai 2026 starteten das HGH und die zugehörigen<br />\nTochtergesellschaften (MVZ und Servicegesellschaft) das Regelinsolvenzverfahren. Grund für den Schritt war die angespannte Finanzlage des Krankenhauses, ausgelöst durch den Veränderungsdruck der Krankenhausreform, aktuelle Sparbeschlüsse der Bundespolitik und allgemeine Kostensteigerungen bei nicht ausreichend refinanzierten Versorgungsleistungen. Zusätzlich belasteten notwendige Investitionen in IT-Systeme sowie der Aufbau eigener Strukturen nach der Herauslösung aus der bisherigen Konzernstruktur die wirtschaftliche Lage. <br />\n<br />\n<strong>Über LIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB</strong><br />\n<br />\nDie Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung, Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u. a. in Koblenz, Saarbrücken, Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden Mandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000 Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt. <br />\nWeitere Informationen unter: <a href=\"http://www.lieser-rechtsanwaelte.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.lieser-rechtsanwaelte.de</a><br />\n<br />\n<br />\n<strong>Medienkontakt:</strong><br />\n<br />\nCONSILIUM Rechtskommunikation GmbH<br />\nMarlen Fasold<br />\n<a href=\"mailto:fasold@consilium.media\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fasold@consilium.media</a><br />\n030 – 20912970<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />"}}}},"pageContext":{"id":9838}}