{"data":{"craft":{"newsHero":{"__typename":"Craft_Pages","seoTitle":null,"seoDescription":null,"pageHero":[{"__typename":"Craft_PageHeroHero","headline":"Immer auf dem neuesten Stand","backgroundImage":[{"__typename":"Craft_ImagesVolume","url":"https://cms.lieser-rechtsanwaelte.de/images/20211004_LIESER25040_f.jpg","hero":"https://cms.lieser-rechtsanwaelte.de/images/_transformHero/20211004_LIESER25040_f.jpg"}]}]},"newsEntry":{"__typename":"Craft_News","seoTitle":null,"seoDescription":null,"id":9295,"title":"Heilig-Geist-Hospital Bingen:  Tochtergesellschaften MVZ und Service schließen sich vorläufigem Insolvenzverfahren an","postDate":"1779450780","newsIntro":null,"newsContent":{"content":"<strong>Bingen, den 22. Mai 2026. </strong>Die HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf Einleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht Bingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6. Mai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital gGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu gewährleisten.<br />\n<br />\nGeschäftsführer Michael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das Heilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die Tochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit dem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig wurde.“<br />\n<br />\nAufgrund ihrer Geschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und Servicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des Heilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche Abläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die Gesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.<br />\n<br />\nJens Lieser wurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er sagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle versorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender Prüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet und einheitlich zu gestalten.“<br />\n<br />\nFür Patienten, Mitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige Insolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine Investorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht. <br />\n<br />\nDie Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der Geschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter, sodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-, Reinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.<br />\n<br />\nDas Heilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren Konzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens Ende 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen Teilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der Stiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das Haus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige Lösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der Konzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger eigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das Haus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen Branchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie beispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das Pflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die weitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen rechtlichen Verfahrensschritt erforderte.<strong><br />\n</strong><br />\n<strong>Über die Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH</strong><br />\n<br />\nDas Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit 132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile, was verwundet ist!\" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über Hauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-, Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine Intermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz ergänzen das Versorgungsangebot.<br />\n<br />\n <strong>Über LIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB</strong><br />\n<br />\nDie Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung, Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken, Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden Mandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000 Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt. Weitere Informationen unter: www.lieser-rechtsanwaelte.de<strong><br />\n</strong><br />\n<br />\n<strong>Medienkontakt:</strong><br />\n<br />\nCONSILIUM Rechtskommunikation GmbH<br />\nMarlen Fasold<br />\nfasold@consilium.media<br />\n030 – 20912970<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<p><em>Bingen,<br />\nden 22. Mai 2026.</em><br />\nDie HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf<br />\nEinleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht<br />\nBingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6.<br />\nMai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital<br />\ngGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu<br />\ngewährleisten.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Geschäftsführer<br />\nMichael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das<br />\nHeilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die<br />\nTochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit<br />\ndem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig<br />\nwurde.“</p>\n<br />\n<br />\n<p>Aufgrund ihrer<br />\nGeschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und<br />\nServicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des<br />\nHeilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche<br />\nAbläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die<br />\nGesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Jens Lieser<br />\nwurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter<br />\nbestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er<br />\nsagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle<br />\nversorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender<br />\nPrüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet<br />\nund einheitlich zu gestalten.“</p>\n<br />\n<br />\n<p>Für Patienten,<br />\nMitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige<br />\nInsolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine<br />\nInvestorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht. </p>\n<br />\n<br />\n<p>Die Löhne und<br />\nGehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der<br />\nGeschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter,<br />\nsodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-,<br />\nReinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Das<br />\nHeilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren<br />\nKonzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens<br />\nEnde 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen<br />\nTeilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der<br />\nStiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den<br />\nRestrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das<br />\nHaus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige<br />\nLösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der<br />\nKonzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger<br />\neigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das<br />\nHaus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen<br />\nBranchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie<br />\nbeispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das<br />\nPflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die<br />\nweitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen<br />\nrechtlichen Verfahrensschritt erforderte.</p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Über<br />\ndie Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH</strong><br />\n<br />\nDas Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit<br />\n132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile,<br />\nwas verwundet ist!\" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über<br />\nHauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und<br />\nOrthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-,<br />\nNasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine<br />\nIntermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz<br />\nergänzen das Versorgungsangebot. </p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Über<br />\nLIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB</strong><br />\n<br />\nDie Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung,<br />\nRestrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken,<br />\nBonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden<br />\nMandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000<br />\nUnternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der<br />\nFortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt.<br />\nWeitere Informationen unter: <a href=\"https://www.lieser-rechtsanwaelte.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.lieser-rechtsanwaelte.de</a></p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Medienkontakt:</strong><br />\n<br />\nCONSILIUM Rechtskommunikation GmbH<br />\n<br />\nMarlen Fasold<br />\n<br />\n<a href=\"mailto:fasold@consilium.media\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fasold@consilium.media</a><br />\n<br />\n030 – 20912970</p>\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<p><em>Bingen,<br />\nden 22. Mai 2026.</em><br />\nDie HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf<br />\nEinleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht<br />\nBingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6.<br />\nMai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital<br />\ngGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu<br />\ngewährleisten.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Geschäftsführer<br />\nMichael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das<br />\nHeilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die<br />\nTochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit<br />\ndem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig<br />\nwurde.“</p>\n<br />\n<br />\n<p>Aufgrund ihrer<br />\nGeschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und<br />\nServicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des<br />\nHeilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche<br />\nAbläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die<br />\nGesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Jens Lieser<br />\nwurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter<br />\nbestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er<br />\nsagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle<br />\nversorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender<br />\nPrüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet<br />\nund einheitlich zu gestalten.“</p>\n<br />\n<br />\n<p>Für Patienten,<br />\nMitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige<br />\nInsolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine<br />\nInvestorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht. </p>\n<br />\n<br />\n<p>Die Löhne und<br />\nGehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der<br />\nGeschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter,<br />\nsodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-,<br />\nReinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Das<br />\nHeilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren<br />\nKonzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens<br />\nEnde 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen<br />\nTeilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der<br />\nStiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den<br />\nRestrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das<br />\nHaus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige<br />\nLösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der<br />\nKonzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger<br />\neigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das<br />\nHaus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen<br />\nBranchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie<br />\nbeispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das<br />\nPflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die<br />\nweitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen<br />\nrechtlichen Verfahrensschritt erforderte.</p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Über<br />\ndie Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH</strong><br />\n<br />\nDas Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit<br />\n132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile,<br />\nwas verwundet ist!\" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über<br />\nHauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und<br />\nOrthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-,<br />\nNasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine<br />\nIntermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz<br />\nergänzen das Versorgungsangebot. </p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Über<br />\nLIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB</strong><br />\n<br />\nDie Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung,<br />\nRestrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken,<br />\nBonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden<br />\nMandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000<br />\nUnternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der<br />\nFortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt.<br />\nWeitere Informationen unter: <a href=\"https://www.lieser-rechtsanwaelte.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.lieser-rechtsanwaelte.de</a></p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Medienkontakt:</strong><br />\n<br />\nCONSILIUM Rechtskommunikation GmbH<br />\n<br />\nMarlen Fasold<br />\n<br />\n<a href=\"mailto:fasold@consilium.media\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fasold@consilium.media</a><br />\n<br />\n030 – 20912970</p>\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<p><em>Bingen,<br />\nden 22. Mai 2026.</em><br />\nDie HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf<br />\nEinleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht<br />\nBingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6.<br />\nMai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital<br />\ngGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu<br />\ngewährleisten.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Geschäftsführer<br />\nMichael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das<br />\nHeilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die<br />\nTochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit<br />\ndem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig<br />\nwurde.“</p>\n<br />\n<br />\n<p>Aufgrund ihrer<br />\nGeschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und<br />\nServicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des<br />\nHeilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche<br />\nAbläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die<br />\nGesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Jens Lieser<br />\nwurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter<br />\nbestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er<br />\nsagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle<br />\nversorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender<br />\nPrüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet<br />\nund einheitlich zu gestalten.“</p>\n<br />\n<br />\n<p>Für Patienten,<br />\nMitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige<br />\nInsolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine<br />\nInvestorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht. </p>\n<br />\n<br />\n<p>Die Löhne und<br />\nGehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der<br />\nGeschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter,<br />\nsodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-,<br />\nReinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Das<br />\nHeilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren<br />\nKonzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens<br />\nEnde 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen<br />\nTeilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der<br />\nStiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den<br />\nRestrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das<br />\nHaus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige<br />\nLösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der<br />\nKonzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger<br />\neigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das<br />\nHaus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen<br />\nBranchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie<br />\nbeispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das<br />\nPflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die<br />\nweitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen<br />\nrechtlichen Verfahrensschritt erforderte.</p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Über<br />\ndie Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH</strong><br />\n<br />\nDas Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit<br />\n132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile,<br />\nwas verwundet ist!\" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über<br />\nHauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und<br />\nOrthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-,<br />\nNasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine<br />\nIntermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz<br />\nergänzen das Versorgungsangebot. </p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Über<br />\nLIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB</strong><br />\n<br />\nDie Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung,<br />\nRestrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken,<br />\nBonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden<br />\nMandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000<br />\nUnternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der<br />\nFortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt.<br />\nWeitere Informationen unter: <a href=\"https://www.lieser-rechtsanwaelte.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.lieser-rechtsanwaelte.de</a></p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Medienkontakt:</strong><br />\n<br />\nCONSILIUM Rechtskommunikation GmbH<br />\n<br />\nMarlen Fasold<br />\n<br />\n<a href=\"mailto:fasold@consilium.media\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fasold@consilium.media</a><br />\n<br />\n030 – 20912970</p>\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<p><em>Bingen,<br />\nden 22. Mai 2026.</em><br />\nDie HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf<br />\nEinleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht<br />\nBingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6.<br />\nMai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital<br />\ngGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu<br />\ngewährleisten.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Geschäftsführer<br />\nMichael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das<br />\nHeilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die<br />\nTochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit<br />\ndem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig<br />\nwurde.“</p>\n<br />\n<br />\n<p>Aufgrund ihrer<br />\nGeschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und<br />\nServicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des<br />\nHeilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche<br />\nAbläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die<br />\nGesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Jens Lieser<br />\nwurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter<br />\nbestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er<br />\nsagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle<br />\nversorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender<br />\nPrüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet<br />\nund einheitlich zu gestalten.“</p>\n<br />\n<br />\n<p>Für Patienten,<br />\nMitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige<br />\nInsolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine<br />\nInvestorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht. </p>\n<br />\n<br />\n<p>Die Löhne und<br />\nGehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der<br />\nGeschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter,<br />\nsodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-,<br />\nReinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.</p>\n<br />\n<br />\n<p>Das<br />\nHeilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren<br />\nKonzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens<br />\nEnde 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen<br />\nTeilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der<br />\nStiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den<br />\nRestrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das<br />\nHaus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige<br />\nLösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der<br />\nKonzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger<br />\neigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das<br />\nHaus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen<br />\nBranchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie<br />\nbeispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das<br />\nPflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die<br />\nweitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen<br />\nrechtlichen Verfahrensschritt erforderte.</p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Über<br />\ndie Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH</strong><br />\n<br />\nDas Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit<br />\n132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile,<br />\nwas verwundet ist!\" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über<br />\nHauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und<br />\nOrthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-,<br />\nNasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine<br />\nIntermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz<br />\nergänzen das Versorgungsangebot. </p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Über<br />\nLIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB</strong><br />\n<br />\nDie Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung,<br />\nRestrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken,<br />\nBonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden<br />\nMandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000<br />\nUnternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der<br />\nFortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt.<br />\nWeitere Informationen unter: <a href=\"https://www.lieser-rechtsanwaelte.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.lieser-rechtsanwaelte.de</a></p>\n<br />\n<br />\n<p><strong>Medienkontakt:</strong><br />\n<br />\nCONSILIUM Rechtskommunikation GmbH<br />\n<br />\nMarlen Fasold<br />\n<br />\n<a href=\"mailto:fasold@consilium.media\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fasold@consilium.media</a><br />\n<br />\n030 – 20912970</p>\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />\n<br />"}}}},"pageContext":{"id":9295}}