{"data":{"craft":{"newsHero":{"__typename":"Craft_Pages","seoTitle":null,"seoDescription":null,"pageHero":[{"__typename":"Craft_PageHeroHero","headline":"Immer auf dem neuesten Stand","backgroundImage":[{"__typename":"Craft_ImagesVolume","url":"https://cms.lieser-rechtsanwaelte.de/images/20211004_LIESER25040_f.jpg","hero":"https://cms.lieser-rechtsanwaelte.de/images/_transformHero/20211004_LIESER25040_f.jpg"}]}]},"newsEntry":{"__typename":"Craft_News","seoTitle":null,"seoDescription":null,"id":9686,"title":"Insolvenzverfahren für Heilig-Geist-Hospital Bingen planmäßig eröffnet","postDate":"1785836880","newsIntro":"- Patientenversorgung läuft zunächst uneingeschränkt weiter - Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden sind gesichert - Prüfung der Zukunftsoptionen dauert an -","newsContent":{"content":"<p><strong>Bingen, 4. August 2026</strong><strong>. </strong>Das zuständige Amtsgericht Bingen hat das Insolvenzverfahren für die Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH sowie die Tochtergesellschaften, die HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH, planmäßig am 1. August 2026 eröffnet. Die Verfahrenseröffnung ist regulärer Teil des rechtlichen Sanierungsprozesses und schließt sich an die dreimonatige Phase des vorläufigen Verfahrens an.<br />\n</p>\n\n\n<p>Der neue Verfahrensabschnitt bedeutet keine Änderungen für den laufenden Klinikbetrieb. Die medizinische und pflegerische Versorgung der Patienten bleibt derzeit bestehen. Eingriffe, Untersuchungen und Behandlungen finden wie geplant statt. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter werden auch nach Auslaufen des Insolvenzgeldes bezahlt. Dies gilt auch für die beiden Tochtergesellschaften.<br />\n<br />\nGeschäftsführer Michael Gutendorf sagt: „Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens markiert einen neuen Schritt im Restrukturierungsprozess. Die schwierige Marktlage, geprägt von strukturellen Defiziten im Gesundheitswesen, erfordert eine Lösung, die über die finanziellen Möglichkeiten der Gesellschafter hinausgeht. Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter prüfen wir die vorhandenen Handlungsmöglichkeiten und führen Gespräche mit relevanten Beteiligten fort. Die Sicherstellung der Versorgung bleibt dabei unser Fokus.“<br />\n<br />\nJens Lieser (LIESER Rechtsanwälte) begleitet das Verfahren weiterhin – das Amtsgericht hat ihn zum Insolvenzverwalter bestellt.<br />\n</p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<p>Ziel des Verfahrens bleibt die Suche nach einer tragfähigen Weiterführung des Heilig-Geist-Hospitals Bingen sowie der zugehörigen Tochtergesellschaften. Parallel dazu werden die wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen des Krankenhausbetriebs fortlaufend bewertet. Ein Ergebnis für die zukünftige Ausrichtung des Hauses liegt bislang nicht vor.<br />\n<br />\n„Das HGH steht vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Im eröffneten Verfahren werden wir die bestehenden Optionen sorgfältig prüfen und die hierfür notwendigen Gespräche fortsetzen. Der Fortgang des Verfahrens ist dabei von einer Vielzahl wirtschaftlicher und struktureller Faktoren abhängig. Oberste Priorität haben weiterhin Mitarbeiter und Patienten,“ so Insolvenzverwalter Jens Lieser.<br />\n<br />\nIm Mai 2026 leiteten das HGH und die zugehörigen Tochtergesellschaften das Regelinsolvenzverfahren ein. Grund für diesen Schritt war die angespannte Finanzlage des Krankenhauses, ausgelöst durch den Veränderungsdruck der Krankenhausreform, aktuelle Sparbeschlüsse der Bundespolitik und allgemeine Kostensteigerungen bei nicht ausreichend refinanzierten Versorgungsleistungen. Zusätzlich belasteten notwendige Investitionen in IT-Systeme sowie der Aufbau eigener Strukturen nach der Herauslösung aus der bisherigen Konzernstruktur die wirtschaftliche Lage.<br />\n<br />\n<strong>Über die Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH</strong></p>\n\n\n\n\n\n\n<p>Das Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit 132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile, was verwundet ist!“ zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über Hauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-, Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine Intermediate-Care-Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz ergänzen das Versorgungsangebot. Zum Verbund gehören außerdem ein Medizinisches Versorgungszentrum sowie eine Servicegesellschaft. Beide Gesellschaften unterstützen die Versorgungsstruktur am Standort: das MVZ im ambulanten Bereich, die Serviceeinheit mit zentralen Dienstleistungen für den laufenden Krankenhausbetrieb.<br />\n<br />\n<strong>Über LIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB</strong><br />\n<br />\nDie Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung, Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u. a. in Koblenz, Saarbrücken, Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden Mandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000 Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt. Weitere Informationen unter: <a href=\"https://www.lieser-rechtsanwaelte.de\" target=\"_blank\" title=\"https://www.lieser-rechtsanwaelte.de/\" rel=\"noreferrer noopener\">www.lieser-rechtsanwaelte.de</a><br />\n</p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n<p><strong><br />\n</strong></p>\n<p><strong>Medienkontakt</strong></p>\n<p>CONSILIUM Rechtskommunikation GmbH<br />\nMarlen Fasold<br />\nfasold@consilium.media<br />\n030 – 20 91 2970</p>"}}}},"pageContext":{"id":9686}}