Bingen,
den 22. Mai 2026.
Die HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf
Einleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht
Bingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6.
Mai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital
gGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu
gewährleisten.
Geschäftsführer
Michael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das
Heilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die
Tochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit
dem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig
wurde.“
Aufgrund ihrer
Geschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und
Servicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des
Heilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche
Abläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die
Gesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.
Jens Lieser
wurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter
bestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er
sagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle
versorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender
Prüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet
und einheitlich zu gestalten.“
Für Patienten,
Mitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige
Insolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine
Investorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht.
Die Löhne und
Gehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der
Geschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter,
sodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-,
Reinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.
Das
Heilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren
Konzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens
Ende 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen
Teilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der
Stiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den
Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das
Haus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige
Lösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der
Konzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger
eigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das
Haus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen
Branchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie
beispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das
Pflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die
weitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen
rechtlichen Verfahrensschritt erforderte.
Über
die Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH
Das Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit
132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile,
was verwundet ist!" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über
Hauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und
Orthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-,
Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine
Intermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz
ergänzen das Versorgungsangebot.
Über
LIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Die Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung,
Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken,
Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden
Mandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000
Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der
Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt.
Weitere Informationen unter: www.lieser-rechtsanwaelte.de
Medienkontakt:
CONSILIUM Rechtskommunikation GmbH
Marlen Fasold
fasold@consilium.media
030 – 20912970
Bingen,
den 22. Mai 2026.
Die HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf
Einleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht
Bingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6.
Mai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital
gGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu
gewährleisten.
Geschäftsführer
Michael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das
Heilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die
Tochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit
dem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig
wurde.“
Aufgrund ihrer
Geschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und
Servicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des
Heilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche
Abläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die
Gesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.
Jens Lieser
wurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter
bestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er
sagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle
versorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender
Prüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet
und einheitlich zu gestalten.“
Für Patienten,
Mitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige
Insolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine
Investorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht.
Die Löhne und
Gehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der
Geschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter,
sodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-,
Reinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.
Das
Heilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren
Konzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens
Ende 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen
Teilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der
Stiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den
Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das
Haus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige
Lösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der
Konzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger
eigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das
Haus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen
Branchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie
beispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das
Pflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die
weitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen
rechtlichen Verfahrensschritt erforderte.
Über
die Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH
Das Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit
132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile,
was verwundet ist!" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über
Hauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und
Orthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-,
Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine
Intermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz
ergänzen das Versorgungsangebot.
Über
LIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Die Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung,
Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken,
Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden
Mandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000
Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der
Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt.
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Marlen Fasold
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Bingen,
den 22. Mai 2026.
Die HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf
Einleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht
Bingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6.
Mai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital
gGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu
gewährleisten.
Geschäftsführer
Michael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das
Heilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die
Tochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit
dem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig
wurde.“
Aufgrund ihrer
Geschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und
Servicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des
Heilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche
Abläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die
Gesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.
Jens Lieser
wurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter
bestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er
sagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle
versorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender
Prüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet
und einheitlich zu gestalten.“
Für Patienten,
Mitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige
Insolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine
Investorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht.
Die Löhne und
Gehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der
Geschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter,
sodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-,
Reinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.
Das
Heilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren
Konzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens
Ende 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen
Teilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der
Stiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den
Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das
Haus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige
Lösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der
Konzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger
eigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das
Haus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen
Branchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie
beispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das
Pflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die
weitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen
rechtlichen Verfahrensschritt erforderte.
Über
die Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH
Das Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit
132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile,
was verwundet ist!" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über
Hauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und
Orthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-,
Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine
Intermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz
ergänzen das Versorgungsangebot.
Über
LIESER Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Die Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung,
Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken,
Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden
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Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der
Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt.
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030 – 20912970
Bingen,
den 22. Mai 2026.
Die HGH MVZ gGmbH und die HGH Service gGmbH haben am 21. Mai 2026 Anträge auf
Einleitung von vorläufigen Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht
Bingen gestellt. Die Tochtergesellschaften rücken damit in das bereits am 6.
Mai 2026 begonnene vorläufige Insolvenzverfahren der Heilig-Geist-Hospital
gGmbH nach, um einen strukturierten Gesamtprozess für das Unternehmen zu
gewährleisten.
Geschäftsführer
Michael Gutendorf sagt. „Ziel ist es, eine tragfähige Lösung für das
Heilig-Geist-Hospital in seiner Gesamtheit zu schaffen. Die
Tochtergesellschaften MVZ und Service sind wirtschaftlich und operativ eng mit
dem Krankenhaus vernetzt, weshalb die Ausweitung des Verfahrens notwendig
wurde.“
Aufgrund ihrer
Geschäftsbereiche sind die Leistungen der beiden Tochtergesellschaften MVZ und
Servicegesellschaft eng mit den Versorgungsleistungen des
Heilig-Geist-Hospitals verflochten. Abrechnungsmodalitäten und zeitliche
Abläufe der Zahlungsflüsse zwischen den Gesellschaften machen es notwendig, die
Gesellschaften in die Restrukturierung einzubeziehen.
Jens Lieser
wurde in beiden Tochtergesellschaften zum vorläufigen Insolvenzverwalter
bestellt und begleitet in gleicher Rolle bereits das Heilig-Geist-Hospital. Er
sagt: „Für eine nachhaltige Neuaufstellung, ist es sinnvoll, alle
versorgungsrelevanten Einheiten gemeinsam zu restrukturieren. Nach eingehender
Prüfung haben wir uns für diesen Schritt entschieden, um den Prozess geordnet
und einheitlich zu gestalten.“
Für Patienten,
Mitarbeiter und Geschäftspartner ändert sich nichts. Das vorläufige
Insolvenzverfahren dient dazu, das Unternehmen zu stabilisieren und eine
Investorenlösung zu finden, die eine wirtschaftliche Fortführung ermöglicht.
Die Löhne und
Gehälter der Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld gesichert. Der
Geschäftsbetrieb von MVZ und Servicegesellschaft läuft wie gewohnt weiter,
sodass alle die Patientenversorgung unverändert weiterläuft und Verpflegungs-,
Reinigungs- und Betriebsleistungen wie gewohnt erbracht werden.
Das
Heilig-Geist-Hospital war zuvor Teil der Marienhaus-Gruppe und in deren
Konzernstruktur eingegliedert. Seit Abschluss eines Restrukturierungsverfahrens
Ende 2024 sind die Stadt Bingen und der Landkreis Mainz-Bingen zu gleichen
Teilen Gesellschafter. Die Engagements der Gesellschafter sowie auch der
Stiftung Heilig-Geist-Hospital haben zusammen mit den
Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zu einer stabilen Lage für das
Haus geführt, aus der heraus nun langfristige und wirtschaftlich tragfähige
Lösungen entwickelt werden müssen. Durch die Herauslösung aus der
Konzernstruktur musste das Krankenhaus als kleiner ländlicher Grundversorger
eigene Strukturen in unter anderem Verwaltung und IT integrieren, die für das
Haus hohe und nicht refinanzierbare Kosten bedeuten. Zusammen mit den externen
Branchenfaktoren und neuen Entwicklungen in der Gesetzeslage, wie
beispielsweise der erst seit April 2026 geplanten Kürzungen für das
Pflegebudget, entstand für das Heilig-Geist-Hospital eine mit Blick auf die
weitere Wirtschaftsplanung zusätzlich angespannte Lage, die einen neuen
rechtlichen Verfahrensschritt erforderte.
Über
die Heilig-Geist-Hospital Bingen gGmbH
Das Heilig-Geist-Hospital Bingen ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit
132 Planbetten. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten im Geiste des Leitsatzes „Heile,
was verwundet ist!" zum Wohl der Patienten. Das Haus verfügt über
Hauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und
Orthopädie, Innere Medizin sowie Belegabteilungen für Hals-,
Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie. Eine interdisziplinäre Intensivstation, eine
Intermediate Care Einheit, eine Zentrale Notaufnahme und ein ortsnaher Hubschrauberlandeplatz
ergänzen das Versorgungsangebot.
Über
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Die Kanzlei ist ein führendes Büro auf dem Gebiet der Insolvenzverwaltung,
Restrukturierung und Sanierung. Von 15 Standorten u.a. in Koblenz, Saarbrücken,
Bonn, Mainz, Frankfurt a. Main, Darmstadt, Mannheim, Köln und Trier werden
Mandate aller Größenordnungen und Branchen betreut. In über 3.000
Unternehmensinsolvenzverfahren hat LIESER Rechtsanwälte die Kompetenz bei der
Fortführung und Sanierung von Unternehmen erfolgreich unter Beweis gestellt.
Weitere Informationen unter: www.lieser-rechtsanwaelte.de
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